Pokerstrategien-2
Dient nur um die entsprechenden Artikel auf der Homepage richtig zu platzieren

Outs und Pot Odds einfach berechnen Poker

Poker – das Spiel mit den Wahrscheinlichkeiten! Immer zu wissen wie die Chancen stehen das beste Blatt zu bekommen ist eine der wichtigsten Grundlagen beim Pokern, egal ob offline oder online.

Im Folgenden wollen wir Ihnen eine sehr einfache Methode zeigen wie Sie sehr schnell und mit wenig Mathematik Ihre Outs und davon abgeleitet Ihre Pot Odds berechnen können.

Wir sind uns im Klaren, dass es viele Methoden gibt die Pot Odds zu berechnen – wir haben uns hier ganz bewusst für eine sehr einfache Methode entschieden und nicht für die rechnerisch ausgefeilteste und 100% exakteste.
Wir wollen Ihnen mit folgender Berechnungslogik ein Werkzeug in die Hand geben, dass so einfach ist, dass Sie es auch als Anfänger oder in Stresssituationen noch leicht meistern können.

Sollten Sie gefallen an dieser Methode finden, können Sie die Berechnung Ihrer Pot Odds immer weiter verfeinern – Anleitungen dazu gibt es zur Genüge.

First things first: Begriffsdefinitionen

Outs

Anzahl aller Karten, die Ihr Blatt verbessern.

Beispiel:
Sie haben 4-5 auf der Hand und am Board liegt 6-7-Q.
Sie brauchen nun entweder eine 3 oder eine 8 um Ihre Straße zu vervollständigen.
Im Deck sind vier Dreien und vier Achter, d.h. Sie haben also 8 Outs.

Pot Odds

Berechnung Ihrer Gewinnchancen durch die Outs in Bezug zum erwarteten Gewinn bzw. den zu bringenden Einsatz.

Jeder gute Pokerspieler hat folgende Tabellen und/oder Formeln im Kopf, zumindest in etwa. Bei verschiedenen Situationen wird die Wahrscheinlichkeit in Prozent angegeben, eine fehlende Karte, auf dem Turn oder River, zu treffen.

Wahrscheinlichkeiten am Turn oder River

Wie groß ist die Chance, eine fehlende Karte nach dem Flop zu treffen, also auf dem Turn oder River?

Anzahl der Outs Wahrscheinlichkeit
1 - Flush Straight der eine Karte in der Mitte fehlt 4,4%
2 - Drillings Draw mit einem Paar 8,4%
3 12,5%
4 - Straight, dem eine Karte in der Mitte fehlt 16,5%
5 20,3%
6 - höhere Karten auf der Hand als im Flop 24,1%
7 27,8%
8 - Straight mit offenem Ende bzw. Anfang 31,5%
9 35,0%
10 38,4%
11 41,7%
12 45%
13 48,1%
14 51,2%
15 - Straight (außen) Chance 54,1%
16 57%
17 58,8%
18 62,4%

Keine Angst Sie müssen diese Tabelle nicht auswendig lernen (auch wenn es nicht schaden würde), denn es gibt eine einfache Formel mit der Sie Ihre Chancen relativ genau berechnen können.

Und zwar so:

Multiplizieren Sie die Zahl der Outs mit 4, und schon erhalten Sie die Wahrscheinlichkeit in Prozent.

Ein Beispiel:
Wenn Sie 2 Karten auf der Hand haben, wie hoch ist die Chance, ein Pärchen auf dem Turn oder River zu erhalten?
Bei 6 Outs multipliziert mit 4 ist die Chance 24% ein Pärchen zu erhalten. 6 x 4 = 24 (okay, nicht exakt der Wert der Tabelle, aber doch sehr nahe)

Wahrscheinlichkeiten am River

Wie groß ist die Chance, eine fehlende Karte am River zu treffen?

Anzahl der Outs Wahrscheinlichkeit
1 - Flush, dem eine Karte in der Mitte fehlt 2,2%
2 - Drillings Draw mit einem Paar 4,3%
3 6,5%
4 - Straight, dem eine Karte in der Mitte fehlt 8,7%
5 10,9%
6 - höhere Karten auf der Hand als im Flop 13%
7 15,2%
8 - Straight mit offenem Ende bzw. Anfang 17,4%
9 - Flush mit offenem Anfang oder Ende 19,6%
10 21,7%
11 23,9%
12 26,1%
13 28,3%
14 30,4%
15 - Flush und Straight (außen) Chance 32,6%
16 34,8%
17 37,0%
18 39,1%

Um die Wahrscheinlichkeit in Prozent zu berechnen nehmen Sie die Zahl Ihrer Outs, multipliziere diese mit 2 und addieren 2.

Ein Beispiel:
Wenn Sie 2 Karten auf der Hand haben, wie hoch ist die Chance ein Pärchen am River zu erhalten?
Bei 6 Outs multipliziert mit 2 addiert mit 2 ist die Chance 14% ein Pärchen zu erhalten:
6 x 2 + 2 = 14
(okay, wieder nicht exakt der Wert der Tabelle, aber doch sehr nahe)

Pot Odds berechnen

Jetzt fehlt uns nur noch ein Schritt, aber ein ganz entscheidender –

Heads Up Poker Strategie

Die meisten Spieler lernen Texas Holdem Poker mit 5 bis 9 anderen Spielern am Tisch.

Spätestens im ersten Heads Up eines Sit-and-Go kommt dann das große Staunen.

Dieses Spiel, Mann gegen Mann, scheint ein vollkommen anderes Spiel zu sein – und das ist es auch!

Sie werden nie ein einziges Turnier gewinnen, egal ob Einzeltisch oder Multitisch, ohne der richtigen Heads Up Strategie! Das ist ein Faktum!

Viele Spieler, wenn nicht alle, sind vollkommen überfordert wenn sie es das erste Mal im Rahmen eines kleinen Sit and Go Turniers in das finale Heads Up geschafft haben. Interessanterweise scheint die Verwirrung noch größer wenn sie sich als Cheapleader in dieser Situation wieder finden.

Warum?

Wahrscheinlich aus einem der folgenden drei Gründen:

  1. Sehr viele Spieler schaffen es nur sehr selten bis ins Heads Up – d.h. sie verfügen über keinerlei Erfahrung im Spiel Mann gegen Mann.
  2. Die Strategien für Starthände, Odds, Tells und Einsätze sind so radikal verschieden im Vergleich zu einem 8 Spieler-Tisch. Es fehlt einfach am nötigen Wissen.
  3. Die meisten Spieler haben kaum die Möglichkeit anderen, sehr guten Spielern öfters auf die Finger zu schauen wie diese Heads Up spielen – auch die wirklich Guten kommen nur ab und zu in eine Eins gegen Eins Situation.


Hier unsere Tipps wie Sie als Chipleader auch tatsächlich als Sieger vom Tisch gehen:

33 0
Namen der Pokerhände

Beinahe jede Starthand – Pocket oder Hole Card – hat ihren eigenen Nickname.

Sollten wir noch Spitznamen vergessen haben, dann schreiben Sie doch einfach ein Kommentar zu diesem Artikel und teilen Sie uns die fehlenden Namen mit – Danke!

Hand Nickname(s) Hand Nickname(s)
AA Bullets, Pocket Rockets, American Airlines, Alcoholics Anonymous T7 Bowling Hand
AK Big Slick T6 Sweet
AQ Big Chick, Walking back to Houston, Little Slick T5 Woolworth, Merfs
AJ Blackjack, Ajax T4 Broderick Crawford, Over and Out, Roger That, The Good Buddy
AT Johnny Moss T3 Weinberg
A9 Jesus, Chris Ferguson T2 Doyle Brunson
A8 Dead Mans Hand 99 Popeyes, Phil Hellmuth, Wayne Gretzky
A7 Slap Shot 98 Oldsmobile
A5 High Five 96 Big Lick, Railroad
A4 Transvestite 95 Dolly Parton
A3 Ashtray 94 Joe Montana Banana, San Fransisco
A2 Hunting Season 93 Jack Benny
KK Cowboys, King Kong, Kangaroos, Ace Magnets 92 Montana Banana, Twiggy, Golf Bag
KQ Marriage, Royal Couple 88 Snowmen, Racetracks, Doggie Balls
KJ Kojack, King John 87 RPM
KT Katie, Big Al 86 Henry Bowen
K9 Saw Mill, Fido, What a Dog, Canine, Dog 85 Finky Dink
K8 Kokomo, Kate 84 Orwell
K7 Columbia River 83 Raquel Welch, Sven
K4 Fork 77 Saturn, Mullets, Sunset Strip, Sticks, Elways
K3 King Crab, Sizzler 76 Union Oil, Trombones
K2 Suited Big Fritz, Donald 75 Heinz
K2 Offsuit Donald 74 Cambodian Big Slick
QQ Ladies, Sigfried and Roy, Jailhouse Rock, Canadian Rockets, Four Tits 73 Hachem
QJ Maverick, Oedipus Rex 72 Beer Hand
QT Quint, Robert Varkonyi 66 Route 66, Kicks
Q9 Quinine 65 Ken Warren
Q8 Kuwait 64 The Rabbit
Q7 Computer Hand 63 Blocky, Jimmy Summerfield
Q6 Peanut Butter and Jelly 62 Ainsworth, Cowboy Wolford
Q5 Granny Mae 55 Speed Limit, Presto, Nickels
Q3 San Fransisco Busboy 54 Jesse James, Jane Russell, Moneymaker
Q2 Daisy 53 Bully Johnson
J9 TJ Cloutier 52 Quarter, Two Bits
J8 Jeffrey Dahmer 44 Magnum, Canadian Presto, Sailboats, Midlife Crisis
J6 Jack Talley 43 Waltz
J5 Motown 42 Lumbermans Hand
J4 Flat Tire 3A Baskin-Robbins
TT Dimes 33 Crabs, Larry Bird, Treys
T9 Countdown 32 Mississippi Slick, Can of Corn
T8 Tetris 22 Ducks, Pocket Swans

10 0
Besten Poker Starthände

10 Starthände (Hole Cards, Pocket Cards) die Sie sich wünschen und die Wahrscheinlichkeit sie auch tatsächlich zu bekommen.

Ass-Ass (Bullets, Pocket Rocket, American Airlines) 220 zu 1 oder 0,5%
König-König (Cowboys , King Kong) 220 zu 1 oder 0,5%
Dame-Dame (Ladie, Hilton Sisters) 220 zu 1 oder 0,5%
Bube-Bube (Hooks, Fishhooks) 220 zu 1 oder 0,5%
Ass-König suited (Big Slick, Suited Slick) 331 zu 1 oder 0,3%
10-10 (Dimes) 220 zu 1 oder 0,5%
Ass-König off-suited (Big Slick) 110 zu 1 oder 0,9%
Ass-Dame suited (Big Chick) 331 zu 1 oder 0,3%
König-Dame suited (Royal Couple) 331 zu 1 oder 0,3%
Ass-Bube suited (Black Jack, Ajax) 331 zu 1 oder 0,3%

Wie Sie sehen, die Wahrscheinlichkeit Pocket Rockets (Ass-Ass), also die stärkste aller Starthände, zu bekommen ist 220 zu 1.
D.h. theoretisch sollten Sie in jeder 220 Runde dieses Spitzenblatt bekommen – und was sagt uns das? Raisen! Raisen!

P.S.: “suited” bedeuted: 2 Karten der selben Farbe.

4 0
Texas Holdem Poker Lernen

Es dauert nur fünf Minuten Texas Hold’em, um das Spiel zu verstehen, aber ein Leben lang, um es zu beherrschen – Doyle Brunson.

Schritt 1 – der Pokertisch und die Starthand

TexasHoldem-Pokern-lernen-Pokertisch

Jeder Spieler erhält zwei Karten vom Dealer (Geber), die Hole Cards oder Pocket Cards genannt werden und das Anfangsblatt darstellen. Sie sehen natürlich nur immer Ihre eigenen 2 Karten.

Danach werden 3 weitere Karten in der Mitte des Tisches aufgedeckt, danach eine weitere Karte und zuletzt noch eine Karte. Diese 5 Karten sind die sogenannten Gemeinschaftskarten.

Jede Runde beginnt damit, dass jeder Spieler seine beiden Hole Cards erhält. Gewonnen hat der Spieler, der nach mehreren Einsatzrunden zusammen mit seinen Hole Cards und den fünf Gemeinschaftskarten das beste Blatt aus fünf Karten hat.

Der Spieler, der aus den sieben Karten (fünf Gemeinschaftskarten plus zwei Hole Cards) das beste Blatt aus fünf Karten zusammenstellen kann, gewinnt den Pot. Wie dieses Blatt gebildet wird, ist unwichtig. Das Gewinnerblatt kann aus vier Gemeinschaftskarten und einer Pocket Card bestehen oder aus beiden Pocket Cards und drei Gemeinschaftskarten. Es kommt sogar manchmal vor, dass die fünf Gemeinschaftskarten das beste Blatt bilden. Ist dies der Fall wird der Pot unter allen noch im Spiel befindenden Teilnehmern aufgeteilt.

Schritt 2 – Dealerbutton und Blinds

TexasHoldem-Pokern-lernen-Dealerbutton-Blinds

Texas Hold’em beginnt mit dem Setzen der Blinds dem sogennanten Pflichteinsatz.
Das garantiert, dass das Spiel in Gang kommt. Hold’em wird mit zwei Blinds gespielt, die vor dem Austeilen der Pocket Cards gesetzt werden müssen. Die Blinds werden von den beiden Spielern die im Uhrzeigersinn gesehen links vom Dealers (gekennzeichnet durch den Dealerbutton) bezahlt: der Small Blind vom ersten Spieler, der Big Blind vom zweiten. Der Big Blind entspricht immer dem Mindesteinsatz am Tisch (das sehen Sie in der Lobby bei der Tischauswahl) und der Small Blind beträgt exakt die Hälfte davon.

Der Dealerbutton wandert nach jeder Runde einen Spieler im Uhrzeigersinn weiter.
Online brauchen Sie sich natürlich um Dealerbutton sowie dem Setzen des richtigen Betrages für Small und Big Blind nicht kümmern, das erledigt die Software für Sie – so einfach ist das!

Nach dem Setzen des Blinds haben die Spieler einer nach dem anderen folgende Spielzüge zur Auswahl:

Bet (Setzen) – Geld/Chips in den Pot einzahlen
Call (Mitgehen) – mit dem Einsatz eines anderen Spielers gleichziehen
Fold (Passen) – Karten wegwerfen und in dieser Runde pausieren
Check (Schieben) – nichts setzen und an den nächsten Spieler weitergeben (nur möglich wenn noch nichts gesetzt wurde)
Raise (Erhöhen) – den Einsatz eines anderen Spielers erhöhen
Re-Raise (nochmals Erhöhen) – den Einsatz eines anderen Spielers nochmals erhöhen
All-In (gesamtes Guthaben setzen) – das gesamte Geld/Chips setzen (nicht immer möglich – achten Sie auf die Bildschirmanzeige)

Diese erste Setzrunde bezeichnet man als Pre-Flop. In dieser Runde ist Checken nicht möglich und wird erhöht müssen die Spieler entweder Mitgehen (Call), Erhöhen (Re-Raise) oder Passen (Fold).

Schritt 3 – die Runden 2 bis 4

TexasHoldem-Pokern-lernen-Setzrunden

Die zweite Runde – der Flop
Vom Dealer werden nun drei Karten in der Tischmitte aufgedeckt – der Flop. Diese Gemeinschaftskarten können von jedem Spieler mit seinen Pocket Cards kombiniert werden. Die noch im Spiel verbliebenen Teilnehmer beginnen nun mit der zweiten Setzrunde. Wieder beginnt der erste Spieler links des Dealers – es gibt wie zuvor die gleichen Spielmöglichkeiten.
Alle Spieler müssen den gleichen Geldbetrag in den Pot zahlen oder passen.

Die dritte Runde – der Turn
Der Dealer deckt die vierte Gemeinschaftskarte am Pokertisch auf – jeder Spieler hat nun 6 Karten aus denen er die besten fünf wählt. Es folgt die nächste Setzrunde.

Die vierte und zugleich letzte Runde – der River
Nun wird es ernst, der Dealer deckt die letzte Gemeinschaftskarte auf. Die Spieler nehmen wieder im Uhrzeigersinn ihre Einsätze vor (wieder sind alle oben beschriebenen Spielzüge möglich).

Showdown
Nachdem alle Spieler gesetzt haben, decken die im Spiel verbliebenen Teilnehmer ihre Karten auf – der Spieler mit dem höchsten 5-Karten-Blatt aus Hole Cards und Gemeinschaftskarten gewinnt den Pot.
Tipp: Wenn ein Spieler vor Ihnen schon sein Blatt gezeigt hat, und Ihres ist schlechter, so müssen Sie Ihr Blatt nicht mehr zeigen (Sie können so den anderen Spielern die Möglichkeit nehmen herauszufinden, ob Sie etwa geblufft hatten oder nicht).

2 0
Rangfolge Pokerblätter

Die Rangfolge der Pokerblätter in aufsteigender Reihenfolge vom niedrigsten (Ein Paar) zum besten Blatt (Royal Flush Straight) mit Beispielen:

1. Ein Paar (One Pair)
Zwei wertgleiche Karten neben drei weiteren Karten, die zusammen mit den beiden anderen keines der oben gezeigten höherwertigen Blätter ergeben.

Ein Paar (One Pair)

2. Zwei Paare (Two Pair)
Besteht aus zwei Karten eines Wertes, zwei weiteren Karten eines anderen Wertes und einer fünften Karte eines dritten Wertes. Man bezeichnet es nach dem höheren der beiden Paare.

Zwei Paare (Two Pair)

3. Drilling (Three of a kind)
Besteht aus drei wertgleichen Karten neben zwei weiteren Karten, die kein Paar ergeben und unter denen nicht die vierte Karte desselben Wertes ist.

Drilling

4. Straße (Straight)
Besteht aus fünf Karten beliebiger Spielfarbe mit lückenlos aufeinander folgenden Werten.

Straße (Straight)

Das Ass wird dabei entweder oben oder unten eingereiht. Für einen Straight braucht man natürlich nicht unbedingt ein Ass: Es reichen fünf beliebige Karten in Folge.

Straße (Straight)2

5. Flush
Fünf Karten einer Spielfarbe mit beliebigem Wert

Flush

6. Full House
Kombination aus einem Drilling und einem Paar

Full House

7. Poker (Four of a kind)
Vier Karten desselben Wertes und einer beliebigen fünften Karte

Poker (Four of a kind)

8. Straight Flush
Straße mit fünf Karten einer Spielfarbe

Straight Flush

9. Royal Straight Flush
Zehn, Bube, Königin, König, Ass einer Spielfarbe

Royal Straight Flush

Die Wahrscheinlichkeiten für die einzelnen Pokerblätter finden Sie hier! 

0 0
Poker ABC

Action
Anderer Ausdruck für “setzen”, “einen Einsatz tätigen”.

Anfangsblatt
Die beiden verdeckten Karten, die jeder Spieler zu Spielbeginn erhält.

Ante
Betrag, den jeder Spieler vor Spielbeginn in den Pot einzahlen muss. Antes sind bei Stud und Draw Poker üblich, jedoch nicht bei Hold’em und Omaha.

Bad Beat
Ein gutes Blatt, das von einem anfangs schwachen Blatt geschlagen wird.

Bankroll
Der gesamte einem Spieler zur Verfügung stehende Geldbetrag.

Big Blind
Einsatz, den der Spieler setzen muss, der zwei Plätze links vom Dealer-Button sitzt. Er entspricht dem niedrigeren Einsatzlimit in einem Spiel. Bei einem 10-20 Spiel würde der Big Blind $10 betragen.

Blind
Einsatz bei Hold’em und Omaha, den die ersten beiden Spieler vor dem Dealer-Button in den Pot einzahlen müssen. Siehe auch “Small Blind” und “Big Blind”.

Bluff
Trotz einer schlechten Hand setzen, in der Hoffnung, sein Blatt durch die einschüchternde Wirkung des Einsatzes durchzubringen.

Board
Die fünf Gemeinschaftskarten, die für alle Spieler sichtbar sind und von allen zur Bildung ihres Blatts verwendet werden können.
Flop Die ersten drei ausgeteilten Gemeinschaftskarten.
Turn Die vierte Gemeinschaftskarte.
River Die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte.

Bring-in
Beim Stud Poker: Einsatz, der in der allerersten Wettrunde getätigt werden muss. Normalerweise muss der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte einen solchen Zwangseinsatz bringen; bei manchen Spielen ist der Spieler mit der höchsten offenen Karte dazu verpflichtet. Der Bring-in gilt jedoch nur in der ersten Wettrunde. In allen weiteren Runden KANN der Spieler mit dem höchsten offenen Blatt auf dem Board zuerst setzen, er muss es aber nicht.

Bust
„Bust“ (oder „pleite“) sind Sie, wenn Sie Ihren gesamten Chipstapel bzw. Ihre gesamte Bankroll verloren haben.

Button (Dealer Button)
Markiert den virtuellen Geber (Dealer), der sich nach jedem Blatt im Uhrzeigersinn von einem Spieler zum nächsten Spieler bewegt. Der Spieler, der am Button sitzt, ist immer als Letzter am Zug. Folglich ist der Spieler links vom Button, in der frühen Position, immer als Erster an der Reihe.

Call
Mitgehen, den gleichen Betrag wie der Vorgänger setzen.

Cap
Pro Einsatzrunde sind maximal drei Erhöhungen möglich. Die letzte Erhöhung wird „Cap“ genannt.

Check
Das Recht zu setzen weitergeben. Ein Spieler kann nicht checken, sobald jemand anderes einen Einsatz getätigt hat. Zu diesem Zeitpunkt muss der Spieler mitgehen (Call), erhöhen (Raise) oder passen (Fold). Wenn jedoch bislang noch niemand gesetzt hat, kann der Spieler checken, womit das Recht zu setzen an den nächsten Spieler übergeht.

Check-raise
Eine Taktik, bei der man zunächst checkt und so ein schlechtes Blatt andeutet, in der Absicht, zu erhöhen, nachdem jemand anderes gesetzt hat.
Check-Raises sind bei allen Casino-Pokerspielen erlaubt; bei manchen privaten Pokerrunden sind sie verpönt.

Connector
Ein Anfangsblatt mit zwei aufeinander folgenden Karten, z. B. J-10, A-K und 7-8.

Cracked
Wenn es gelingt, ein hervorragendes Anfangsblatt aus zwei Assen zu schlagen, gelten die Asse als „gecrackt“.

Dominated
Ein Blatt, das einem anderen unterlegen ist, wird „dominiert“. So ist beispielsweise ein Ass und ein Bube einem Ass und einem König unterlegen, wenn ein Ass am Board liegt. Das unterlegene Blatt hat einen niedrigeren Kicker (J) und somit eine geringe Gewinnchance.

Draw-Blatt
Ein Blatt, das nur mit einer bestimmten Gemeinschaftskarte gewinnen kann – am häufigsten in Verbindung mit einem Straight oder Flush. Zum Beispiel wäre ein Anfangsblatt mit Pik J10 bei einem Flop mit Pik 8, Pik 9 und Herz Ass ein sehr gutes Draw-Blatt. In diesem Fall benötigen Sie eine Sieben oder eine Dame für einen Straight und ein beliebiges Pik für einen Flush. Wenn eine Dame oder eine Sieben ausgeteilt werden, erzielen Sie sogar einen Straight Flush! Erhalten Sie jedoch keine dieser Karten, ist Ihr Blatt völlig wertlos.

Drawing Dead
Ein Blatt, das nicht gewinnen kann, obwohl noch nicht alle Gemeinschaftskarten ausgegeben wurden.

Edge
Langfristig gleicht sich Glück und Pech im Spiel aus und allein das Spielkönnen entscheidet den Spielerfolg. Als „Edge“ bezeichnet man den leichten Vorteil eines Spielers, den er aufgrund seines Spielkönnens, eines größeren Chipstapels oder einer besseren Position gegenüber anderen hat.

Einsatzrunden
Jedes gespielte Pokerblatt besteht aus vier Einsatzrunden, die damit beginnen, dass der Spieler links vom Button (in der ersten Position) einen Spielzug setzt. Es gibt die folgenden Einsatzrunden:
Pre-Flop Die Einsatzrunde vor dem Flop.
Flop-Runde Der Flop wurde ausgeteilt und es wird gesetzt.
Turn-Runde Der Turn wurde ausgeteilt und es wird gesetzt.
River-Runde Die vierte und letzte Einsatzrunde. Danach kommt es zum Showdown.

Fifth Street
Die fünfte Gemeinschaftskarte bei Hold’em und Omaha (5th Street wird bei diesen Spielen häufiger auch als “River” bezeichnet). Manchmal auch die fünfte Karte, die man bei 7 Card Stud erhält.

Fish
Eine Bezeichnung – normalerweise von besseren Spielern gebraucht – für schlechte Spieler, die regelmäßig verlieren.

Flat Call
Mitgehen in einer Situation, in der eine Erhöhung möglich gewesen wäre.

Flop
Bei Hold’em und Omaha die ersten drei Gemeinschaftskarten, die gleichzeitig umgedreht werden.

Fold
Passen, aus dem Spiel aussteigen.

Fourth Street
Die vierte Gemeinschaftskarte bei Hold’em und Omaha (4th Street wird bei diesen Spielen häufiger auch als “Turn” bezeichnet). Manchmal auch die vierte Karte, die man bei 7 Card Stud erhält.

Freeroll
Ein Turnier, dessen Teilnahme gratis ist.

Gemeinschaftskarten
Die fünf Karten auf dem Board, die alle Spieler verwenden dürfen.

Grinder
Ein Spieler, der stundenlang kontinuierlich spielt, um langsam aber sicher eine große Bankroll aufzubauen.

Gutshot
Auch als Bauchschuss bezeichnet; ein Draw-Blatt, bei dem der Spieler hofft, eine Karte z. B. für einen Inside Straight zu erhalten, auch wenn dies sehr unwahrscheinlich ist.

Heads-up
Ein Pokerspiel, in dem nur zwei Teilnehmer gegeneinander spielen.

Hole cards
Verdeckte Karten, die die anderen Spieler nicht sehen können.

Hole Cards
Das Anfangsblatt; manchmal auch als Pocket Cards bezeichnet.

Inside Straight
Bei einem Flop mit 5, 9, Q und einer 6 und 7 in der Hand würde eine 8 einen Inside Straight ergeben.

Kicker
Auch als Beikarte bezeichnet; wenn zwei Spieler gleichwertige Blätter halten, wie z. B. dasselbe Paar, ist die höchste Karte, die nicht Teil des Paars ist, der Kicker und entscheidet über den Sieg. Siehe auch „Dominated“.

Limit
Der Dollarwert des Blinds; bestimmt, um welchen Betrag es in einem Spiel geht. Für ein $50-Limit-Spiel benötigen Sie einen viel größeren Chipstapel als für ein Spiel mit einem $0,50-Limit.

Limping
Beim Pre-Flop mit dem Big Blind mitgehen.

Narrowing the Field

Setzen oder erhöhen in der Hoffnung, dadurch Spieler aus dem Spiel zu drängen, die derzeit ein schlechteres Blatt haben als man selbst, sich jedoch verbessern könnten, wenn sie im Spiel bleiben.

Nuts, The
Das bestmögliche Blatt. Dieser Ausdruck wird fast immer im Zusammenhang mit einem bestimmten Blatt verwendet (sonst wäre “Nuts” nur ein anderer Ausdruck für Royal Flush). Bei Hold’em würde z.B. ein Spieler mit 8-9 auf der Hand “The Nuts” haben, wenn der Flop 6-7-10 wäre. In diesem Moment ist die Straße 6-7-8-9-10 das bestmögliche Blatt. Wenn jedoch die Turn Card ein Bube wäre und der River eine Königin, dann würde ein Spieler mit A-K auf der Hand “The Nuts” haben – mit einer Straße von 10-J-Q-K-A.

Open-ended Straight
Auch als „offene Straße“ bezeichnet; ein Straight-Draw, der zu beiden Seiten zu einem Gewinnblatt vervollständigt werden kann. Mit KQ in der Hand und einem Flop aus J10 hält ein Spieler einen Open-ended Straight Draw, der entweder mit einem Ass oder einer Neun vervollständigt werden kann. Siehe auch „Inside Straight“.

Outs
Die Anzahl der Möglichkeiten eines Spielers von der aktuellen Spielsituation aus betrachtet, den Pot zu gewinnen. Wenn er z. B. 99 in der Hand hält und für ein Gewinnblatt eine weitere 9 benötigt, so hätte er insgesamt zwei Outs.

Over Card
Pocket Card, deren Wert höher ist als jener der höchsten momentan am Board liegenden Karte. So sind ein Ass und ein König Over Cards gegenüber einem Flop mit 57J.

Pocket-Paar
Pocket Cards aus zwei gleichwertigen Karten, wie z. B. AA, KK, 77 oder 22.

Position
Die Position eines Spielers im Verhältnis zum Dealer-Button. Wenn sich der Button bewegt, bewegt sich auch die Spielerposition. Es gibt folgende Positionen:

Frühe Position
Die ersten drei Plätze links vom Button (nach dem Button). Die schlechtesten Positionen, da diese Spieler als Erste am Zug sind.
Mittlere Position
Die Plätze 4 bis 7 nach dem Button.
Späte Position
Die Plätze 8 und 9. An dieser Position haben Spieler einen Vorteil, da sie die Spielzüge der anderen Spieler bereits kennen.
Am Button
Dieser Platz kommt als Letztes an die Reihe und hat damit einen Vorteil gegenüber der späten Position.

Pot
Das Geld in der Mitte des Tisches, das unter allen noch beteiligten Spielern ausgespielt wird.

Rag
Eine Gemeinschaftskarte mit geringem Wert, die wahrscheinlich keine Auswirkung auf den Ausgang eines Blatts hat.

Rake
Der Betrag, den das Casino aus dem Pot nimmt, um am Pokerspiel zu verdienen. Bei Spielen mit niedrigem Limit liegt der Rake des Casinos üblicherweise bei einem bestimmten Prozentsatz des Pots. Bei Spielen mit höherem Limit verdient das Casino entweder, indem es den Spielern eine Stundengebühr berechnet, oder für jedes Mal, wenn ein Spieler den Button hält, eine Gebühr erhebt.

Ring Game
Auch als Cash-Spiel bezeichnet; ein Einzeltischspiel, bei dem die Einsätze und Gewinne unmittelbar von den Chips der Teilnehmer bezahlt werden. Jedes Blatt wird einzeln betrachtet, weshalb Spieler jederzeit ein- und aussteigen können. Im Gegensatz dazu fließen die Einsätze beim Turnierspiel in einen gemeinsamen Preispool, der am Ende unter den besten Plätzen aufgeteilt wird.

River
Bei Hold’em und Omaha die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte. Auch Fifth Street.

Rock
Als sehr zurückhaltend bekannter Spieler, der normalerweise nur setzt oder erhöht, wenn er ein sehr gutes Blatt hat.

Set
Auch Drilling genannt; ein Pocket-Paar, das gemeinsam mit einer Gemeinschaftskarte einen Drilling bildet.

Showdown
Alle nach der letzten Einsatzrunde noch aktiven Spieler zeigen ihre Karten, um den Sieger zu bestimmen.

Small Blind
Einsatz, den der Spieler einen Platz links vom Dealer-Button bringen muss. Dieser entspricht normalerweise der Hälfte des niedrigeren Einsatzlimits in einem Spiel. Bei einem 10-20 Spiel wäre der Small Blind z.B. $5. Gelegentlich entspricht der Small Blind auch einem anderen Prozentsatz des Big Blind.

Stack the Pot
Den Pot gewinnen und ihn zum eigenen Chipstapel hinzufügen.

Steam
Vor Wut kochen; wenn ein Spieler seine Nerven verliert und beginnt, schlecht zu spielen.

Streak
Glückssträhne; mit jedem Blatt, das man erhält, gewinnen.

Suited/Off Suit
Karten gleicher/unterschiedlicher Farbe; ein Anfangsblatt mit gleicher Farbe – Herz, Treff, Pik oder Karo.

Tells
Verhaltensmuster, das Hinweise auf die Spielzüge und die Strategie eines Spielers gibt.

Tilt
Völlig ausrasten und wie ein Verrückter spielen. Dies tritt am häufigsten ein, wenn Spieler mehrere Bad Beats in Folge erhalten.

Trap
Andere Spieler dazu verleiten, weiterzuspielen und möglichst zu erhöhen, wenn man sich selbst absolut sicher ist, zu gewinnen.

Checkliste Pokerseite Anmeldung

Wahrscheinlich stellen Sie sich vor der ersten Anmeldung bei einer online Pokerseite viele Fragen:

  • Kann ich sicher sein, dass es auf den Tischen fair zugeht?
  • Kann man dem Betreiber vertrauen?
  • Ist es sicher meine Bankdaten anzugeben?
  • Bekomme ich mein Geld auch wieder wenn ich keine Lust mehr habe?
  • Installiere ich mit dem Pokerclient irgendwelche schädliche Software?

Eine Pokersite zu finden ist nicht schwer und wenn Sie sich an unsere Checkliste halten können Sie eigentlich jedes Risiko ausschalten (außer, dass Sie ab und zu auch mal verlieren ;-)).

Heute spielen zu jeder Tages und Nachtzeit hunderttausende Menschen gleichzeitig online Poker – beachten Sie die folgenden Punkte und schon demnächst können Sie einer von Ihnen sein >>> zu unserer Checkliste