Die Financial Times genießt ja gemeinhin den Ruf seriösen Journalismus zu betreiben, insofern wird also schon etwas dran sein am Gerücht eines bevorstehenden Mergers von PartyGaming und CryptoLogic.
Die FT berichtete, jedoch ohne irgendjemanden zu zitieren, dass Cryptologic, die Pokersoftware die u.a. bei InterPoker, Betsafe Poker, Playboy Poker eingesetzt wird, eine Partnerschaft mit einem großen Pokeranbieter eingehen wird. Ziel – Einsparungen in der Entwicklung und Marketing.
In diesem Zusammenhang wurde von FT PartyGaming (die Muttergesellschaft von PartyPoker) genannt.
Aus der Sicht von PartyPoker würde der Deal sicherlich Sinn machen – hat man doch viel Zeit und Geld in die Entwicklung der neuen Pokersoftware investiert. Mit einem Partner würden sich die Ausgaben weit schneller amortisieren.
Und für CryptoLogic gibt es ebenfalls genügend Vorteile – keine Entwicklungskosten mehr und endlich genügend Traffic auf den Tischen, was auch bedeutet, endlich große Turniere und ordentliche Live-Qualifier Möglichkeiten.
Aus Kundensicht gibt es eigentlich nur einen Grund der etwas bedenklich stimmt – die zunehmende Konzentration auf einige wenige Infrastruktur (Software) Anbieter.
Mal sehen ob an den Gerüchten was dran ist.

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