Das amerikanische Pokermagazin Bluff hat wieder einmal gewählt – und zwar die Poker Power Top 20. Also die 20 einflussreichsten Personen, Organisationen und Firmen im Pokerbusiness.
Hier ein kleiner Auszug der Top 20.
20. Chris Moneymaker
Chris Moneymaker schaffte den Sprung in die Top 20 obwohl er in der letzten Zeit eigentlich kaum präsent war.
Jede Wette, dass Chris Moneymaker eines Tages einen Lifte-Time Award gewinnen wird – halten doch viele Pokerexperten seinen WSOP Sieg für die Initialzündung des weltweiten Pokerbooms.
19. Howard Lederer
Howard Lederer ist vorallem bekannt für sein exzellentes Pokerspiel, und das sollte eigentlich schon für eine Nominierung unter den Top 20 reichen – weniger bekannt dürfte sein Einfluß auf Full Tilt Poker sein. Und dieser Einfluß wirkt vielleicht noch viel stärker als sein Spiel.
18. Party Poker
Das seit der UIGEA schwer gebeutelte PartyPoker findte sich auf Platz 18. PartyPoker ist längst nicht mehr der größte Pokerroom der Welt – auch wenn uns die Marketingverantwortlichen von PartyGaming das immer noch Glauben machen wollen – sondern schon auf Rang 4 hinter PokerStars, Full Tilt Poker und iPoker Network zurückgefallen.
Alleine die Sehnsucht nach dem größten Fishtank aller Zeiten den Party zusammenbrachte dürfte den Ausschlag für die amerikanischen Journalisten vom Bluff Magazin gegeben haben.
17. Phil Hellmuth
11 World Series of Poker Bracelets – was braucht man über Phil Hellmuth sonst noch sagen? Überraschend, dass er es trotz dieser Leistung nicht unter die Top 5 geschafft hat – ob das an seinem schwierigen Naturell liegt?
14. GSN
GSN, der Produzent der High Stakes Poker Show und Medienpartner der World Poker Tour (WPT) wurde auf Rang 14 der Poker Power Top 20.
13. NBC
NBC als Produzent zweier überaus populärer TV-Formate – Heads-up Championship und Poker After Dark – findet sich auf Platz 13 wieder.
11. Barry Greenstein
Barry Greenstein – ein ständiger Gewinner der wirklichen Big Games. Aber Greenstein ist nicht nur ein verdammt guter Spieler der auf sich selbst schaut, nein, Barry setzt sich in vielen verschiedenen Bereichen für Poker und dessen Entwicklung ein.
9. Daniel Negreanu
Daniel Negreanu ist einer der Sympathieträger der internationalen Pokerszene. Seine Website und sein Blog erfreuen sich einer ständig wachsenden Leserschaft. Seit er bei PokerStars unterschrieben hat wächst seine Popularität noch weiter, noch schneller.
8. Doyle Brunson
Doyle Brunson ist die Personifizierung von Poker. Der Godfather of Poker ist seit den “Anfangstagen” dabei, hat ein paar der wichtigsten Pokerbücher geschrieben und ist Namenspatron für DoylesRoom.com die seit einigen Monaten wieder so richtig Gas geben. Dass Pokertalent vererbbar ist hat er mit seinem Sohn Todd und seiner Tochter Pamela (beide ganz hervorragende Pokerspieler) ebenfalls bewiesen.
5. Poker Players Alliance
Die Poker Players Alliance ist eine Vereinigung professioneller Pokerspieler um gegen die UIGEA anzukämpfen.
Wen etwas an unserem Spiel liegt, der sollte einmal auf www.pokerplayersalliance.org vorbeisurfen. Denn „Dein Sport braucht Dich!“
4. Jeffrey Pollack/Harrah’s
Seit der Übernahme der World Series of Poker durch Harrah’s wächst die WSOP noch rasanter als je zuvor. Mehr Events, mehr Preisgeld und ständige Verbesserungen in der Organisation machen die WSOP zu Recht zur inoffiziellen Weltmeisterschaft.
3. Full Tilt Poker
Full Tilt Poker legte ein Wachstum hin, dass viele so genannte Experten überraschte. Dank des Engagements im Profi-Sektor verdient sich Full Tilt Poker den dritten Rang in dieser Wertung und den zweiten Rang im Vergleich der populärsten Online Pokerrooms.
2. PokerStars
Die klare Nummer eins der Online Pokerindustrie! 2007 legte PokerStars erneut ein unglaubliches Wachstum hin. Aber nicht nur online ist PokerStars einer der wichtigsten Player im Pokerzirkus, sondern auch bei Live Events. Mit der European Poker Tour (EPT) und der Asia Pacific Poker Tour veranstaltet PokerStars zwei der meist beachtetsten Turnierserien weltweit.
1. The American People
Es wäre kein amerikanisches Pokermagazin, hätte Bluff nicht seine Leserschaft auf den ersten Platz gehievt. Das nennt man dann wohl „Bauchpinseln der Zielgruppe“

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