Joseph (Joe) Hachem („Ha-shem“ gesprochen) geboren am 3. November 1966 kommt ursprünglich aus dem Libanon, aber zog als Kind im Jahr 1972 mit seiner Familie nach Australien. Im Jahr 2006 übersprang er als einer der ganz wenigen Pokerspieler die magische Preisgeldgrenze von unglaublichen $ 10.000.000,-
Er gab im Jahr 2002 seine Karriere als Chiropraktiker auf, weil er eine Durchblutungsstörung in den Händen hatte. Stattdessen beschloss er, sich ganz auf Poker zu konzentrieren. Hachem ist verheiratet und hat vier Kinder. Er hat auch ein kleines Pfandhaus in Pascoe Vale und spielt gerne Golf.
Am 16. Juli 2005 ging Joe Hachems Stern auf, er gewann das Hauptturnier der World Series of Poker gegen die bis dahin höchste Teilnehmerzahl der Geschichte der WSOP, 5.619 Spieler, und gewann 7,5 Millionen Dollar. Im Gegensatz zu den vorherigen Siegern (Greg Raymer und Chris Moneymaker) war Hachem nicht durch ein Internetturnier qualifiziert, sondern zahlte die vollen 10.000 Dollar Buy-In. Eigentlich begleitete Joe Hachem nur einen Freund nach Las Vegas der einen Sitz für das WSOP online gewonnen hatte. Genau wie Raymer und Chris Moneymaker ist nun auch Hachem ein Repräsentant von PokerStars.
Es gab eine einzige Situation, in der Joe Hachem fast ausgeschieden wäre. In etwa der Mitte des Turniers hält er 2 Dreien als Holekarten. Er bezahlt ein All-in eines Gegners und trifft eine Drei auf dem Flop. Durch den Gewinn dieses Spiels hat er so viele Chips, dass er den Finaltisch erreicht.
Hashems Gewinnhand war 7 – 3, eine der schwächsten Hände im Texas Hold’em Poker. Nachdem er einen Raise von 300.000 auf 700.000 Chips vor dem Flop gecallt hatte, lagen im Flop 6 – 5 – 4 und damit eine Straße (Straight). Am Turn kam das A, womit sein Gegner Steve Dannenmann das höchste Paar und einen Straight-Draw nach oben (durch eine 7) und unten (durch eine 2) mit seiner Starthand von A – 3 hatte. Hachem wettete, Dannenmann raiste, Hachem ging all-in und wurde gecallt. Dannemann hätte nur noch ein Unentschieden erreichen können, wenn auf dem River eine 7 gekommen wäre, womit beide eine Straight mit 3 bis 7 gehabt hätten, doch auf dem River erschien die 4, die Hachem den Sieg sicherte.
Er ist der 4. Nicht-Amerikaner, der jemals die WSOP gewonnen hat.
Im Dezember 2006 gewann Hachem $ 2.207.575 und seinen ersten World Poker Tour Titel im Bellagio in der Hauptveranstaltung der Doyle Brunson North American Poker Classic.
Sein bestes Pokererlebnis: Final hand der 2005 World Series of Poker
Sein schlimmstes Pokererlebnis: gegen Kido Phan J-10 gegen sein K-K, Joe geht All-in, und muss mitansehen wie der Flop mit J-J-2 kommt, und das alles am Finaltable der 2005 World Series of Poker im Bally’s in Las Vegas
Demnächst kann man Joe Hachem auch auf der Kinoleinwand bewundern. Er spielt im Pokerfilm “Deal” als auch im australischen Thriller “Prey” eine Nebenrolle.

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