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GBT

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Bekanntlich platzte der Übernahme Deal FTPs zwischen der Groupe Bernard Tapie und dem DoJ. Sobald dies durch einen anonymen Poster auf dem 2+2 Forum bekannt gemacht wurde, brachten neue Gerüchte PokerStars ins Spiel, das angeblich bereit ist den ehemaligen Konkurrenten für $750.000.000 (inklusive garantierter Spielergelder-Rückzahlung) zu übernehmen.

Nun tauchte ein E-Mail von Laurent Tapie auf, das allen ehemaligen Schlüsselkräften von Full Tilt Poker einen neuen Job in einer neuen Firma anbietet um innerhalb von 6-7 Monaten eine neue Pokerplattform aus dem Boden zu stampfen.

Äußerst interessant und ein fast schon unglaublich die Ankündigung, dass alle ehemaligen Full Tilt Poker Kunden ihre Bankroll auf der neuen Pokerplattform erhalten sollen. Wie das funktionieren soll, wird aber nicht erklärt.

Wie auch immer, ein weiteres interessantes Detail in der Full Tilt Poker Posse ist das folgende E-Mail auf jeden Fall. Vielleicht ist GBT ja auch nur beleidigt und möchte PokerStars ans Bein pissen indem er die besten Köpfe abwirbt.

Hier das E-Mail das auf diamondflushpoker veröffentlicht wurde:

From: laurenttapie (private email address of Laurent Tapie redacted by diamondflushpoker) On Behalf Of laurent tapie Sent: 24 April 2012 09:51 To: (Names of 16 email recipients/employees redacted by diamondflushpoker) Subject: Message from Laurent Tapie

This message is addressed to the key staff of FTP. I don’t have the e-mail address of all people within the key staff : (Names of 14 additional employees redacted by diamondflushpoker) and other people of key importance are not in my list, but this message is also addressed to them :

Dear All,

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Full Tilt Poker AuszahlungLangsam, ganz langsam geht es vorwärts in Sachen Full Tilt Poker. Wie die amerikanische Pokerseite subject:poker berichtete, haben die Anteilseigner von Full Tilt Poker der Übernahme durch die Groupe Bernard Tapie (GBT) mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit zugestimmt.

Damit gehen alle Assests zuerst an das Department of Justice (DoJ) und danach erst übernimmt GBT Full Tilt Poker zum vereinbarten Preis von $80 Millionen. Danach wird das DoJ die Auszahlung der US-Kunden starten. GBT verpflichtet sich im Kaufvertrag zur Rückzahlung der Spielergelder im Rest der Welt.

Die bestehenden Anteilseigner werden die Möglichkeit bekommen am neuen FTP passive Anteile (ohne Stimmrecht) zu einem Vorzugspreis kaufen zu können. Den Mitgliedern des alten FTP Vorstands wird diese Möglichkeit allerdings untersagt – so wird sichergestellt, dass die Verantwortlichen für den Full Tilt Skandal – Ray Bitar, Howard Lederer, Chris Ferguson und Rafe Furst – nichts mehr mit dem neuen FTP zu tun haben werden.

Nun werden erst einmal alle Assets von Full Tilt Poker erfasst und bewertet (Inventur) – danach kann die Übernahme endlich stattfinden. Es wird also noch ein Weilchen dauern. Dennoch ist dies die beste Nachricht seit Monaten, denn es sieht wirklich so aus, als würden die Spieler doch noch zu ihrem Geld kommen.

Zwei weitere gute Nachrichten sind die Meldungen, dass sich FTP sowohl in Frankreich als auch in Spanien um Lizenzen bemüht. GBT hat sich laut Poker-Red.com bei der spanischen Regulierungsbehörde um eine Lizenz beworben und in Frankreich soll GBT ebenfalls mit der Behörde ARJEL (Autorité de régulation des jeux en ligne) in Verhandlungen sein.

In Summe also wirklich gute Nachrichten zum Jahresabschluss. Ein Weihnachtswunder wird es in Sachen Full Tilt Poker zwar sicher nicht geben, aber vielleicht einen guten Jahresauftakt 2012! Hoffen wir das Beste!

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Full Tilt Poker AuszahlungSieben Monate nach dem das US Department of Justice (DoJ) die Webseite von Full Tilt Poker beschlagnahmte und daraufhin ein paar Wochen später die AGCC (Alderney Gambling Control Commission) dem einstmals zweitgrößten Poker Room die Lizenz entzog scheint der Übernahme-Deal durch die französische GBT (Groupe Bernard Tapie) besiegelt zu sein.

Das DoJ gab sein Okay für die Übernahme und wird auch die eingefrorenen Konten im Wert von angeblich 40 Millionen Euro freigeben sowie die Rückzahlung an die US-Kunden vornehmen.

Die Investmentgruppe GBT rund um den nicht unumstrittenen einstigen Adidas-Inhaber Bernard Tapie muss sich um die Rückzahlung der Kunden außerhalb der USA kümmern. Über die Höhe der hier anfallenden Summen herrscht weiterhin Rätselraten. Einig Quellen sprechen davon, dass GBT im schlimmsten Fall rund 80 Millionen Euro bereitstellen muss, während andere Quellen von mindestens 240 Millionen Dollar ausgehen.

Fix hingegen ist, dass Ray Bitar, Howard Lederer, Chris Ferguson und Rafe Furst zukünftig keine Anteile mehr haben werden. Die 19 anderen FTP-Anteilseigner sollen jedoch weiterhin stille Teilhaber bleiben.

Der ehemalige/noch CEO Ray Bitar äußerte seinen Dank an die US-Justizbehörden sowie an die Groupe Bernard Tapie. Dies lässt darauf schließen, dass eine Zweidrittelmehrheit der Anteilseigner die dem Deal zustimmen müssen nur mehr eine Formsache ist.

Jeff Ifrah, der Anwalt von FTP bremste in einem Interview verfrühte Euphorie. Er betonte, dass zwar bereits viel erreicht wurde, aber noch sehr viel zu tun sei: „Der Deal ist auf jeden Fall historisch. […] Natürlich gibt es noch viele offen Fragen […] wann werden die Spieler ausgezahlt, wie können sie Ansprüche geltend machen und wann ist Full Tilt wieder betriebsfähig.“

Unterm Strich bedeutet das für alle Spieler die noch Geld auf ihrem FTP-Konto liegen haben, weiter warten – mit stark verbesserten Chancen auf ein Happy End.